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Explosionsschutz - Grundlagen
Ex-Heizkörper
Status ATEX
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Inhaltsverzeichnis


AnsprechpartnerExplosionsschutz - Grundlagen
Was ist Explosionsschutz?

Betriebsanlagen oder -bereiche, in denen brennbare Stoffe in ausreichender Menge mit Sauerstoff (Luft) in Verbindung kommen, werden zur Gefahrenzone. Dort sind Maßnahmen notwendig, um die Zündgefahr durch elektrische oder mechanische Betriebsmittel (Geräte, Werkzeuge, Maschinen oder Fahrzeuge) auszuschließen.

Um eine Explosionsgefahr durch Zündquellen auszuschließen, sind bei Bedarf Betriebsmittel mit "Explosionsschutz" zu verwenden.


Zündschutzarten:

Hierzu gibt es im Normungswerk vorgegebene "Zündschutzarten" für Betriebsmittel, z. B. "Druckfeste Kapselung", "Erhöhte Sicherheit", "Sandkapselung" oder "Schwadensicherheit", die untereinander gleiche Sicherheit gegen die Zündgefahr bieten.


Zoneneinteilung:

Explosionsgefährdete Bereiche werden in Zonen eingeteilt. Für Gase, Dämpfe, Nebel sind das je nachdem, in welchem Umfang explosionsfähige Atmosphäre vorhanden ist:

Zone 0(Kategorie 1G *):ständig oder langzeitig oder häufig
Zone 1(Kategorie 2G *):gelegentlich
Zone 2(Kategorie 3G *):selten und kurzzeitig

* = Gerätekategorie nach neuer Richtlinie 94/9/EG - "ATEX"


Explosionsgruppen:

Explosionsfähige Gase und Dämpfe werden in Explosionsgruppen eingeteilt:

IIC :z.B. Wasserstoff, Acetylen, Schwefelkohlenstoff
IIB :z.B. Stadtgas, Ethylen
IIA :alle übrigen Gase


Temperaturklassen:

Je nach Zündtemperatur werden brennbare Gase und Dämpfe in Temperaturklassen eingeteilt.
Die maximale Oberflächentemperatur eines elektrischen Betriebsmittels muß stets kleiner sein als die jeweilige Zündtemperatur.

T6<85 °C
T5<100 °C
T4<135 °C
T3<200 °C
T2<300 °C
T1<450 °C

Die jeweils zulässige Temperaturklasse für den geplanten Einsatzort ist beim Gewerbeaufsichtsamt zu erfragen.


Mitverantwortung des Betreibers:

Entscheidend für das Gelingen des Explosionsschutzes ist die verantwortliche Mitarbeit des Planers, Anlagenbauers und Betreibers. Dazu gehören eine sorgfältige Auswahl der Betriebsmittel und deren zweckgebundene Verwendung sowie die sorgfältige Montage, Installation und Inbetriebnahme. Durch wiederkehrende Prüfungen an den Betriebsmitteln und an der Anlage kann der ordnungsgemäße Zustand des Explosionsschutzes erhalten bleiben.



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AnsprechpartnerEx-Heizkörper

Explosionsschutz bei elektrischen Industrieheizkörpern von ELMESS

Heizkörper-Anschlußgehäuse:

Das Heizkörper-Anschlußgehäuse besteht aus zwei Teilen mit unterschiedlicher Zündschutzart:

Gehäuse mit Anschlüssen der Heizelemente sowie Schaltgeräten bzw. Temperaturfühlern zur Temperaturüberwachung
Zündschutzart "Druckfeste Kapselung" EEx d
Anschlußkasten für Anschluß der Kraft- und Steuerkabel
Zündschutzart "Erhöhte Sicherheit" EEx e


Temperaturüberwachung:

Zur Einhaltung der Temperaturklasse muß die Oberflächentemperatur des Heizbündels überwacht werden.

für Luft- oder Gaserwärmung wirksam auf Heizkörperoberflächentemperatur
für Flüssigkeitserwärmung wirksam auf Mediumtemperatur

Zur Temperaturüberwachung werden bei explosionsgeschützten Heizkörpern von ELMESS standardmäßig ein Temperaturbegrenzer und ein Temperaturregler eingebaut:

Temperaturbegrenzer, gemäß PTB-Bescheinigung mit manueller Rückstellung, eingestellt entsprechend der jeweiligen Temperaturklasse.
Temperaturregler mit frei wählbarem Einstellbereich unterhalb der Begrenzereinstellung für eine ungefähre Mediumtemperaturregelung, verhindert im Normalfall das Auslösen des Begrenzers.


Baumusterprüfbescheinigungen nach Richtlinie 94/9/EG - ATEX - liegen für alle Heizkörper vor.

Weitere Informationen geben wir Ihnen gerne auf Anfrage.



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Impressum Internet: www.elmess.de e-Mail: et@elmess.de aktualisiert am: 20. Mai 2009